Montag, 19. September 2016

1997 - Molkerei

"Autofreier Talbrunnenweg 1997 mit Molkerei" könnte der Titel dieses Fotos sein. Erbaut wurde die Molkerei von der Molkereigenossenschaft Walddorf und Häslach. Noch ist sie in  Betrieb, der Schornstein steht noch. Beidseitig, Richtung Kappel und in Richtung Hauptstraße,  stehen noch Häuser.
Der letzte Tag der Molkerei aber ist gekommen. Am 31. März 1997 wurde zum letzten Mal Milch angeliefert. Ab 01. April 1997 blieb sie geschlossen. Diese historisch letzte Milchanlieferung ist auf dem Foto festgehalten. Von links nach rechts sehen wir auf der Anlieferungsrampe: Den Talschmied Fritz Dürr, Erich Knapp, Kurt Wild, Friedrich Schaal,  Karl Gaiser,  Erwin Stauch, Ludwig Wezel.
Bildertanzquelle : Ernst Gaiser 
Und so sieht die Molkerei heute aus. Aufgenommen wurde dieses Foto am 14. September 2016.  Auf der rechten Seite des Talbrunnenweges  steht nur noch das, seit der Schließung des Molkereibetriebes 1997, ungenutzte Gebäude der Molkerei. Der Schornstein ist gefallen, die Anlieferungsrampe fehlt. Die Häuser vor und danach gibt es nicht mehr. An ihrer Stelle parken jetzt Autos.
Bildertanzquelle: Erika Armbruster

Montag, 12. September 2016

1950 - Hochzeit




Im Hintergrund ist die Häslacher Kirche in Richtung (heutiger) Schulstraße zu sehen. Das heutige Foto zeigt einen Teil eines Hochzeitszuges, aufgenommen am 22. April 1950, bei der Hochzeit von Julius und Paula Schölkopf.  Nach dem Gottesdienst zur kirchlichen Trauung hat sich der Hochzeitszug vor der Kirche wieder aufgestellt und in Gang gesetzt, in Richtung Gasthaus Adler, in dem gefeiert wurde. Ein Teil der Kinder, die „vornedraus“ laufen ,ist auf dem Bild noch erfasst. Danach kommen die Brautführer mit ihren Brautfräulein (andernorts auch Brautjungfern genannt). Sie alle laufen dem Brautpaar voraus. Die übrigen Gottesdienstbesucher bleiben als Zuschauer auf dem Vorplatz und am Straßenrand stehen bis der Hochzeitszug weg ist. Gesprächsstoff ist danach genug vorhanden.



Bildertanzquelle: Ursula Petermann geb. Schökopf

Sonntag, 28. August 2016

1930 - Radfahrerverein

Am 04. Juli 2016 veröffentlichten  wir  ein Foto eines Festzuges des Radfahrervereins Walddorf.  Das heutige Foto, ebenfalls von Maria Weinmann, zeigt zwei Mitglieder des damaligen Walddorfer Radfahrervereins. Rechts ist ihr Vater, Karl Heim, geboren 1905. Links, ein anderes Mitglied, dessen Name uns nicht bekannt ist. Vielleicht ist unter den Blog - Besuchern jemand, der die Person benennen kann. Dieses Foto ist insofern ein wichtiges historisches Dokument, als wir  die Vereinsuniform im Detail sehen können.  Die ganze Vereinsuniform lässt sich dadurch rekonstruieren. Eine  Originalhosen aus und eine Originaljacke, beide aus weißem Leinen, von Karl Heim getragen, gingen als Spende an den Kulturgüterverein. 
Das Foto wurde bei einem Fest gemacht. Beide Radfahrer tragen eine Schärpe, wie sie zu besonderen Anlässen getragen wurde. 
Mehr zum historischen Hintergrund erfahren sie beim Post vom 04. 07. 2016.
Bildertanzquelle: Maria Weinmann, geb. Heim

Montag, 22. August 2016

2011 - Ortskernsanierung

Vor fünf Jahren, von April bis Ende Oktober 2011, ging im Ortsteil Häslach die Ortskernsanierung schwerpunktmäßig in der Dorfstraße, über die Bühne. Am 25. August 2011,  wurde der Vorplatz des Dorfgemeinschaftshauses gepflastert. Pflasterer aus dem Bayrischen Wald verlegten Kopfsteinpflaster. Bei den Temperaturen, bei denen sie arbeiteten, hätten Schüler längst hitzefrei bekommen. Sie arbeiteten ohne Sonnenschutz. 
Bildertanzquelle: Erika Armbruster

Montag, 15. August 2016

2007 - Kinderfest

Vor 9 Jahren, am 24. Juni 2007 führte der Festzug des Kinderfestes durch den Ortsteil Walddorf. Kindergartenkinder zogen als Raupe mit.
...ältere Schüler als Roboter.
Auf dem Sportplatz gaben verschiedene Gruppen bunte Vorführungen.
Zum Finale ließen die Kinder ihre Luftballone in den Himmel steigen.
Bildertanzquelle: Erika Armbruster

Sonntag, 7. August 2016

1958 - Kühe - Ross - Dieselross

 
Diese Bildserie dokumentiert exemplarisch den Übergang in der Landwirtschaft von der Kuh, wenn etwas wohlhabender, dem Pferd, als Zugtier, hin zur Motorisierung der Transportmittel, dem Bulldog = Traktor. Dieser  löste die Zugtiere ab. Der Name "Dieselross" weist in einer originellen Art auf sein lebendiges Pendant hin. Ein Ross, da mit Diesel fährt. Es frisst Diesel statt Heu und Hafer. Diese Dieselrösser fingen mit 12 Pferdestärken an. Der nächst stärkere war der 15 PS Dieselross.


Ender der 1950er wurden die Kuhfuhrwerke zur Rarität. Traktoren fuhren durchs Dorf. An ihrem Motorenklang wusste man schon von weitem um wlche Marke es sich handelte, meistens auch schon welcher Bauer damit unterwegs war.
 Die Posts vom 20. 06. und 10. 07. 2016 wurden 1954 und 1955 o, im Heuet mit Heuwagen gemacht.  Bei den heutigen Fotos handelt es sich um dasselbe Thema in den 1950er Jahren. Diese Bildserie wurde einige Wochen später zur Erntezeit des Getreides Gemacht. Es sind jeweils Garben wagen. Das Getreide wurde in Garben gebunden mit den Ähren am Halm in die Scheunen gefahren, dort gelagert und im Winter gedroschen.
Diese Fotos wurden am Ortseingang von Dörnach her in Gniebel gemacht. Vom geschichtlichen Wert her stehen sie auch für alle Dörfer unserer Region.
Bildertanzquelle: Albert Welsch, Gniebel